bAV, Arbeitskraftabsicherung, Zeitwertkonten und Hinterbliebenenschutz: Diese Bausteine schützen dein Team — und machen dich als Arbeitgeber unersetzlich. Hier erfährst du, was sich lohnt, was Pflicht ist und wie du es umsetzt.
Die 4 Säulen
Die meisten Arbeitgeber denken bei Benefits an bKV, Gutscheine oder Fitnessstudio. Das ist gut — aber es fehlt ein ganzes Kapitel: die betriebliche Vorsorge. Und genau diese Themen sind es, die Mitarbeitende langfristig binden — weil sie echte Sicherheit bieten, nicht nur Komfort.
Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Der Klassiker — steuerfrei ansparen, AG-Zuschuss Pflicht
Betriebliche Arbeitskraftabsicherung
BU über den Betrieb — günstiger und einfacher
Zeitwertkonten — Geld für mehr Zeit
Ein Zeitwertkonto funktioniert wie ein Sparkonto für Arbeitszeit. Mitarbeitende zahlen Bruttogehalt steuer- und SV-frei ein und nehmen sich später bezahlte Auszeiten. Generation Z und Millennials wollen Flexibilität — Zeitwertkonten sind das Argument, das kein Obstkorb ersetzen kann.
Betrieblicher Hinterbliebenenschutz
Fürsorge für die Familien deines Teams
Eine Gruppen-Risikolebensversicherung sichert die Familien deiner Mitarbeitenden ab — ab ca. 6 €/Monat pro Person für 100.000 € Versicherungssumme. Beiträge sind als Betriebsausgabe absetzbar. Geringster Aufwand, höchste emotionale Wirkung.
Steuervorteile
15 %
Pflicht-AG-Zuschuss zur bAV seit 2019 — bei Entgeltumwandlung über SV-Ersparnis
338 €
pro Monat SV-frei (4 % BBG) in die Direktversicherung — steuerfrei sogar 676 € (8 % BBG)
78 %
der Bewerber bewerten betriebliche Vorsorge als wichtig bei der Arbeitgeberwahl
Rechenbeispiel: bAV mit 20 Mitarbeitern
Entgeltumwandlung 200 €/MA/Monat + 15 % AG-Zuschuss (30 €) = 230 € Sparrate. AG-Zuschuss kostet netto NICHTS — SV-Ersparnis (40 €) übersteigt den Zuschuss. Wer freiwillig auf 100 €/Monat aufstockt, hat ein Recruiting-Argument, das jede Gehaltserhöhung schlägt.
Steuerliche Trennung beachten: Diese Vorsorge-Bausteine laufen über eigene steuerliche Regelungen — NICHT über den Sachbezug (§ 8 Abs. 2 EStG, 50 €/Monat), der für die bKV gilt. Beide Töpfe können parallel genutzt werden. Details klären wir im persönlichen Gespräch.
Vorsorge-Check
Vorsorge-Check starten
01
Erstgespräch
30 Minuten: Bedarf analysieren, Ziele definieren, Fragen klären.
02
Anbieter-Vergleich
Unabhängige Auswahl der besten Tarife für dein Team.
03
Konzept
Maßgeschneidertes Angebot inkl. Steuerberechnung und ROI.
04
Umsetzung
Verträge, Mitarbeiter-Kommunikation und Onboarding — schlüsselfertig.
05
Betreuung
Jährlicher Check, Anpassungen und direkter Ansprechpartner.
Häufige Fragen
Muss ich als Arbeitgeber bAV anbieten?
Ja — wenn dein Mitarbeiter Entgeltumwandlung wünscht, musst du das ermöglichen (§ 1a BetrAVG). Du musst seit 2022 auch für Altverträge 15 % Zuschuss zahlen, wenn du SV-Beiträge sparst.
Was passiert, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?
Die Ansprüche sind gesetzlich geschützt (Portabilität). Der Mitarbeiter kann den Vertrag zum neuen Arbeitgeber mitnehmen, privat weiterführen oder beitragsfrei stellen.
Lohnt sich eine bAV-Aufstockung über die Pflicht hinaus?
Absolut. Wer als Arbeitgeber z. B. 50 € oder 100 €/Monat pro Mitarbeiter zusätzlich einzahlt, hat ein echtes Argument in der Mitarbeitergewinnung — und der Steuervorteil macht es günstiger als eine Gehaltserhöhung.
Kann der Arbeitgeber die BU-Versicherung des Mitarbeiters bezahlen?
Ja — über einen Gruppenvertrag.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter die Firma verlässt?
Je nach Vertrag kann der Mitarbeiter die BU privat fortführen (Einzelpolice zu Gruppenkonditionen) oder eine neue Absicherung suchen. Wichtig: Gute Gruppenverträge enthalten eine Nachversicherungsgarantie.
Was ist ein Zeitwertkonto einfach erklärt?
Ein Zeitwertkonto ist ein Sparkonto für Arbeitszeit. Mitarbeitende legen einen Teil ihres Bruttogehalts steuer- und sozialversicherungsfrei zurück — und nutzen das Guthaben später für bezahlte Auszeiten wie Sabbatical oder vorgezogenen Ruhestand.
Was passiert mit dem Zeitwertkonto bei Kündigung?
Das Wertguthaben ist insolvenzgeschützt (gesetzliche Pflicht). Bei Kündigung kann das Guthaben auf den neuen Arbeitgeber übertragen, in die Deutsche Rentenversicherung eingebracht oder ausgezahlt werden (dann Versteuerung).
Ist ein Zeitwertkonto Pflicht für Arbeitgeber?
Nein — Zeitwertkonten sind freiwillig. Es gibt keinen Rechtsanspruch. Aber: Wer eines anbietet, hat ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb um Fachkräfte.
Wie sichert man Hinterbliebene von Mitarbeitern ab?
Über eine Gruppen-Risikolebensversicherung. Der Arbeitgeber schließt einen Rahmenvertrag ab, alle Mitarbeitenden sind automatisch versichert. Bei Tod erhält die Familie eine vereinbarte Summe (z. B. 100.000 €).
Was kostet betrieblicher Hinterbliebenenschutz?
Bei einem Gruppenvertrag ab ca. 4-8 € pro Mitarbeiter pro Monat für 100.000 € Versicherungssumme. Die Beiträge sind als Betriebsausgabe voll absetzbar.
Lass uns kennenlernen.
Kostenlos, unverbindlich, persönlich. In 20 Minuten klären wir, ob und wie ein Benefits-Konzept für dein Unternehmen sinnvoll ist.









