Was ist eine Direktversicherung?

Eine Direktversicherung ist der häufigste Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Du als Arbeitgeber schließt eine Lebens- oder Rentenversicherung für deinen Mitarbeiter ab — als Versicherungsnehmer und Beitragszahler. Der Mitarbeiter ist die versicherte Person und erhält im Ruhestand die Leistungen.

Wie funktioniert eine Direktversicherung?

Du wählst einen Versicherer und schließt einen Gruppenvertrag oder Einzelvertrag ab. Die monatlichen Beiträge zahlst du als Betrieb direkt an die Versicherung. Das Verwaltungsaufwand hält sich in Grenzen: Der Versicherer übernimmt die Verwaltung des Vertrags, du leitest nur die Beiträge weiter und verbuchst sie korrekt in der Lohnbuchhaltung.

Im Versorgungsfall — Rente, Todesfall oder Berufsunfähigkeit — leistet der Versicherer direkt an den Mitarbeiter oder seine Hinterbliebenen.

Steuerliche Grenzen 2026:

  • Bis zu 302 € pro Monat (= 3.624 € jährlich / 4 % der BBG West) sind steuer- und sozialversicherungsfrei

  • Weitere 302 € monatlich sind steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig (insgesamt bis 8 % der BBG)

  • Beiträge sind für dich als Arbeitgeber Betriebsausgaben

Direktversicherung für Arbeitgeber — das musst du wissen

Die Direktversicherung hat gegenüber anderen Durchführungswegen einen entscheidenden Vorteil: kein Bilanzrisiko. Du hast keine Pensionsrückstellung in der Bilanz, keine Insolvenzsicherungspflicht über den PSVaG (Pensions-Sicherungs-Verein) und keine versicherungsmathematischen Gutachten.

Das macht sie zum bevorzugten Weg für KMU bis etwa 250 Mitarbeiter.

Was du beachten musst:

Unverfallbarkeit: Beiträge, die du als Arbeitgeber einzahlst, werden nach drei Jahren Betriebszugehörigkeit und wenn der Mitarbeiter 21 Jahre alt ist unverfallbar. Der Mitarbeiter behält den Anspruch auch nach einem Jobwechsel.

Übertragbarkeit: Bei einem Arbeitgeberwechsel kann der Mitarbeiter den Vertrag mitnehmen. Das ist aus seiner Sicht gut — für dich bedeutet es: einmal eingerichtet, bleibt der Vertrag beim Mitarbeiter, egal wohin er wechselt.

Insolvenzschutz: Bei einer Direktversicherung ist der Mitarbeiter direkt begünstigt. Im Insolvenzfall ist sein Anspruch daher meist geschützt — ein zusätzliches Argument in Recruiting-Gesprächen.

Häufiger Fehler: Arbeitgeber nutzen die Direktversicherung als Gehaltsumwandlung, ohne den gesetzlich vorgeschriebenen 15%-Zuschuss zu zahlen. Seit 2022 gilt das für alle Verträge — prüf das in deiner Buchhaltung.

Zusammenhang mit VitalPro

Im VitalPro-Konzept empfehlen wir für die meisten KMU die Direktversicherung als Basisweg der bAV — einfach einzurichten, keine Bilanzrisiken, kombinierbar mit Entgeltumwandlung und AG-Zuschuss. Wir übernehmen die Einrichtung und Betreuung.

→ Mehr erfahren auf unserer Übersichtsseite

Was ist eine Direktversicherung?

Eine Direktversicherung ist der häufigste Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Du als Arbeitgeber schließt eine Lebens- oder Rentenversicherung für deinen Mitarbeiter ab — als Versicherungsnehmer und Beitragszahler. Der Mitarbeiter ist die versicherte Person und erhält im Ruhestand die Leistungen.

Wie funktioniert eine Direktversicherung?

Du wählst einen Versicherer und schließt einen Gruppenvertrag oder Einzelvertrag ab. Die monatlichen Beiträge zahlst du als Betrieb direkt an die Versicherung. Das Verwaltungsaufwand hält sich in Grenzen: Der Versicherer übernimmt die Verwaltung des Vertrags, du leitest nur die Beiträge weiter und verbuchst sie korrekt in der Lohnbuchhaltung.

Im Versorgungsfall — Rente, Todesfall oder Berufsunfähigkeit — leistet der Versicherer direkt an den Mitarbeiter oder seine Hinterbliebenen.

Steuerliche Grenzen 2026:

  • Bis zu 302 € pro Monat (= 3.624 € jährlich / 4 % der BBG West) sind steuer- und sozialversicherungsfrei

  • Weitere 302 € monatlich sind steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig (insgesamt bis 8 % der BBG)

  • Beiträge sind für dich als Arbeitgeber Betriebsausgaben

Direktversicherung für Arbeitgeber — das musst du wissen

Die Direktversicherung hat gegenüber anderen Durchführungswegen einen entscheidenden Vorteil: kein Bilanzrisiko. Du hast keine Pensionsrückstellung in der Bilanz, keine Insolvenzsicherungspflicht über den PSVaG (Pensions-Sicherungs-Verein) und keine versicherungsmathematischen Gutachten.

Das macht sie zum bevorzugten Weg für KMU bis etwa 250 Mitarbeiter.

Was du beachten musst:

Unverfallbarkeit: Beiträge, die du als Arbeitgeber einzahlst, werden nach drei Jahren Betriebszugehörigkeit und wenn der Mitarbeiter 21 Jahre alt ist unverfallbar. Der Mitarbeiter behält den Anspruch auch nach einem Jobwechsel.

Übertragbarkeit: Bei einem Arbeitgeberwechsel kann der Mitarbeiter den Vertrag mitnehmen. Das ist aus seiner Sicht gut — für dich bedeutet es: einmal eingerichtet, bleibt der Vertrag beim Mitarbeiter, egal wohin er wechselt.

Insolvenzschutz: Bei einer Direktversicherung ist der Mitarbeiter direkt begünstigt. Im Insolvenzfall ist sein Anspruch daher meist geschützt — ein zusätzliches Argument in Recruiting-Gesprächen.

Häufiger Fehler: Arbeitgeber nutzen die Direktversicherung als Gehaltsumwandlung, ohne den gesetzlich vorgeschriebenen 15%-Zuschuss zu zahlen. Seit 2022 gilt das für alle Verträge — prüf das in deiner Buchhaltung.

Zusammenhang mit VitalPro

Im VitalPro-Konzept empfehlen wir für die meisten KMU die Direktversicherung als Basisweg der bAV — einfach einzurichten, keine Bilanzrisiken, kombinierbar mit Entgeltumwandlung und AG-Zuschuss. Wir übernehmen die Einrichtung und Betreuung.

→ Mehr erfahren auf unserer Übersichtsseite

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