Was ist ein Zeitwertkonto?

Ein Zeitwertkonto ist ein betriebliches Sparkonto für Arbeitszeit. Dein Mitarbeiter zahlt Teile seines Gehalts, Überstunden oder Urlaubsansprüche ein — und entnimmt diese später als bezahlte Freistellung. Während der Ansparphase fallen keine Steuern und keine Sozialversicherungsbeiträge an.

Wie funktioniert ein Zeitwertkonto?

Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren, welche Entgeltbestandteile auf das Konto fließen. Das können sein: laufendes Gehalt, Überstundenvergütungen, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Prämien oder auch Arbeitgeberzuschüsse.

Das Guthaben wird in der Regel in Fondsanlagen oder anderen Kapitalanlagen investiert und wächst über die Zeit. Während der Freistellungsphase zahlt der Arbeitgeber das reguläre Gehalt aus dem angesparten Guthaben — für den Mitarbeiter ändert sich am Alltag nichts, außer dass er nicht arbeitet.

Vier klassische Szenarien:

  1. Sabbatical — 3 bis 12 Monate bezahlte Auszeit

  2. Pflegezeit — Angehörige pflegen ohne Einkommensverlust

  3. Frühpension — 2 bis 5 Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter aufhören

  4. Weiterbildung — Berufsbegleitende Qualifikation ohne Gehaltseinbußen

Zeitwertkonto für Arbeitgeber — das musst du wissen

Steuer- und SV-Freiheit in der Ansparphase: Das Einzahlen auf das Zeitwertkonto ist steuer- und sozialversicherungsfrei — sowohl für den Mitarbeiter als auch für dich. Die Steuern und Sozialabgaben entstehen erst in der Freistellungsphase, wenn das Guthaben als Gehalt ausgezahlt wird. Das ist ein echter Stundungseffekt.

Insolvenzschutz ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 7e SGB IV): Das ist der Punkt, den viele Arbeitgeber unterschätzen. Du bist verpflichtet, das Wertguthaben deines Mitarbeiters gegen deine Insolvenz abzusichern. Das geht über externe Treuhänder, Verpfändung von Anlagen oder Bürgschaft. Wer das nicht macht, riskiert Bußgelder — und haftet im Ernstfall persönlich.

Übertragbarkeit: Kündigt der Mitarbeiter, muss das Guthaben nicht verloren gehen. Es kann auf den neuen Arbeitgeber oder auf die Deutsche Rentenversicherung (DRV) übertragen werden. Das schützt den Mitarbeiter und macht das Zeitwertkonto zu einem fairen Instrument.

Ab wann lohnt sich ein Zeitwertkonto? In der Praxis ist es für Mitarbeiter mit längerer Betriebszugehörigkeit und gutem Einkommen besonders attraktiv. Als Benefit zur Bindung von Leistungsträgern ab 35 Jahren ist es ein stärkeres Signal als eine Gehaltserhöhung — weil es konkret zeigt, dass du an eine gemeinsame Zukunft glaubst.

Einziger Nachteil: Der Verwaltungsaufwand ist höher als bei einer einfachen bAV. Du brauchst einen Anbieter, der das Konto verwaltet und den Insolvenzschutz nachweist. Ohne professionelle Begleitung läuft das schnell in rechtliche Probleme.

Zusammenhang mit VitalPro

Das Zeitwertkonto ist ein Premium-Baustein im VitalPro-Konzept für KMU, die gezielt Führungskräfte und Leistungsträger binden wollen. Wir klären für dich, welche Anbieter passen, richten den Insolvenzschutz korrekt ein und integrieren das Konto in deine bestehende Benefits-Struktur.

→ Mehr erfahren auf unserer Übersichtsseite

Was ist ein Zeitwertkonto?

Ein Zeitwertkonto ist ein betriebliches Sparkonto für Arbeitszeit. Dein Mitarbeiter zahlt Teile seines Gehalts, Überstunden oder Urlaubsansprüche ein — und entnimmt diese später als bezahlte Freistellung. Während der Ansparphase fallen keine Steuern und keine Sozialversicherungsbeiträge an.

Wie funktioniert ein Zeitwertkonto?

Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren, welche Entgeltbestandteile auf das Konto fließen. Das können sein: laufendes Gehalt, Überstundenvergütungen, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Prämien oder auch Arbeitgeberzuschüsse.

Das Guthaben wird in der Regel in Fondsanlagen oder anderen Kapitalanlagen investiert und wächst über die Zeit. Während der Freistellungsphase zahlt der Arbeitgeber das reguläre Gehalt aus dem angesparten Guthaben — für den Mitarbeiter ändert sich am Alltag nichts, außer dass er nicht arbeitet.

Vier klassische Szenarien:

  1. Sabbatical — 3 bis 12 Monate bezahlte Auszeit

  2. Pflegezeit — Angehörige pflegen ohne Einkommensverlust

  3. Frühpension — 2 bis 5 Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter aufhören

  4. Weiterbildung — Berufsbegleitende Qualifikation ohne Gehaltseinbußen

Zeitwertkonto für Arbeitgeber — das musst du wissen

Steuer- und SV-Freiheit in der Ansparphase: Das Einzahlen auf das Zeitwertkonto ist steuer- und sozialversicherungsfrei — sowohl für den Mitarbeiter als auch für dich. Die Steuern und Sozialabgaben entstehen erst in der Freistellungsphase, wenn das Guthaben als Gehalt ausgezahlt wird. Das ist ein echter Stundungseffekt.

Insolvenzschutz ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 7e SGB IV): Das ist der Punkt, den viele Arbeitgeber unterschätzen. Du bist verpflichtet, das Wertguthaben deines Mitarbeiters gegen deine Insolvenz abzusichern. Das geht über externe Treuhänder, Verpfändung von Anlagen oder Bürgschaft. Wer das nicht macht, riskiert Bußgelder — und haftet im Ernstfall persönlich.

Übertragbarkeit: Kündigt der Mitarbeiter, muss das Guthaben nicht verloren gehen. Es kann auf den neuen Arbeitgeber oder auf die Deutsche Rentenversicherung (DRV) übertragen werden. Das schützt den Mitarbeiter und macht das Zeitwertkonto zu einem fairen Instrument.

Ab wann lohnt sich ein Zeitwertkonto? In der Praxis ist es für Mitarbeiter mit längerer Betriebszugehörigkeit und gutem Einkommen besonders attraktiv. Als Benefit zur Bindung von Leistungsträgern ab 35 Jahren ist es ein stärkeres Signal als eine Gehaltserhöhung — weil es konkret zeigt, dass du an eine gemeinsame Zukunft glaubst.

Einziger Nachteil: Der Verwaltungsaufwand ist höher als bei einer einfachen bAV. Du brauchst einen Anbieter, der das Konto verwaltet und den Insolvenzschutz nachweist. Ohne professionelle Begleitung läuft das schnell in rechtliche Probleme.

Zusammenhang mit VitalPro

Das Zeitwertkonto ist ein Premium-Baustein im VitalPro-Konzept für KMU, die gezielt Führungskräfte und Leistungsträger binden wollen. Wir klären für dich, welche Anbieter passen, richten den Insolvenzschutz korrekt ein und integrieren das Konto in deine bestehende Benefits-Struktur.

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